Förderkreis St. Medard

  • Buchverkauf - Ansprechpartner

    Der Förderkeis verkauft seit 16 Jahren erfolgreich gebrauchte Bücher zur Finanzierung seiner Ziele.

    Der Verkauf findet im Petz-Markt im REWE und im Kaufland in etwa 4 wöchigen Abständen statt. Die genauen Termine können Sie bei den unten genannten Damen und Herren erfragen. Falls Sie uns Bücher spenden möchten, können Sie mit ihnen die Termine zur Abgabe von Büchern absprechen.

    • Petz-Markt im REWE
      Familie Schäfer Tel. 02622 6984
    • Kaufland
      Familie Goergen Tel. 02622 4458

    Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen Käufern und Spendern von Büchern.

    • Krippenfahrt 2019

      Krippenfahrt des Förderkreises St. Medard.

      Am Samstag vor dem Dreikönigstag begab sich der Förderkreis wieder auf eine Krippenfahrt. Die bei den Teilnehmern sehr beliebte Fahrt führte in diesem Jahr nach Köln.  

      Am Tag vor dem Fest der Hl. Drei Könige führte der Weg zunächst in den Dom, wo auch die Gebeine der Hl. Drei Könige in einem kostbaren Schrein aufbewahrt werden. In einer Nische neben dem Eingang war die Krippe zu besichtigen. Auf einem „Krippenberg“ wird hier das Geschehen rund um die Geburt Jesu dargestellt. Historische Figuren und Figuren aus dem Kölner Alltag, nach dem Motto „jeder ist eingeladen, dem Jesuskind das zu bringen, was er hat und was er ist“, versammeln sich hier. Selbst Anhänger des 1. FC Köln finden hier Bezugspersonen.

      In einer Passage im Kölner Bahnhof steht die „Friedenskrippe“. Hier ist die zerbombte Stadt nach Kriegsende dargestellt, mitten im Schutt steht eine Krippe. Wenn man die Situation betrachtet, kommen die Gedanken, dass die Friedens- und Hoffnungsbotschaft von der Geburt Jesu nirgends mehr willkommen war als hier.

      Frau Dr. Fendel, eine im Kölner Norden geborene Kunsthistorikerin mit Kölner Charme, führte die Gruppe in einige Gemeinden um das Kölner Kreuz. In Chorweiler, Heimersdorf und Pesch stehen Kirchen, die, wie alle christlichen Gemeinden,  von den sich wandelnden Glaubenspraktiken und gesellschaftlichen Wandlungen betroffen sind. Die Krippen sind aber Beispiele, wie diese Gemeinden versuchen, die Entwicklung zum Guten zu wenden. Wenn Krippenfiguren zerstört oder gestohlen wurden, hat man sich zusammengetan und mit vereinten Kräften neue Figuren geschaffen. Jeder hat das getan, was er kann;  Figuren gestaltet, Kleider genäht oder die Landschaft mit Fantasie gestaltet. Zum Zeichen, dass man dem Vandalismus keinen Raum geben möchte, wurde eine Friedensglocke gegossen. Auf der Glocke sind die Hände von 5 Kindern aus allen Erdteilen ausgeprägt. Die Glocke steht auf einem Gestell aus Rädern und kann ausgeliehen werden, wenn es einen Anlass gibt, für den die Glocke läuten soll. Auch in diesen Krippen finden Personen und Gestalten ihren Platz, die eigentlich nicht zur Weihnachtsgeschichte gehören. In Chorweiler ist z.B. der Tünnes zu sehen, in Heimersdorf die Königin von Saba und in Köln-Pesch die Hl. Elisabeth. Die Krippenfiguren in Heimersdorf wurden von der Bildhauerin Rosemarie Peter gestaltet und wurden auch als Kunstwerk ausgezeichnet. In Köln-Esch konnten wir dann noch eine liebevoll hergerichtete alte Krippe  in der historischen St. Martinus Kirche aus den Jahren um 1300 bewundern. Diese stand unter dem Motto „Bethlehem ist überall“.

      Wenn solch eine Fahrt einen Höhepunkt haben kann, dann war es der Besuch in der Kirche St. Hippolyth. Diese Krippe  in Troisdorf hatte der Förderkreis bereits vor einigen Jahren einmal besucht und die damalige Begeisterung erfasste auch in diesem Jahr wieder die Teilnehmer. Mit viel Arbeit und Liebe zum Detail ist die Krippe auf einer Fläche von 30 Metern Länge und 8 Metern Tiefe aufgebaut. Sie umfasst das Leben Jesu von der Geburt, über sein Wirken von  einigen Wundern, seinen Tod auf Golgotha, seine  Auferstehung bis hin zur Begegnung mit den Jüngern auf dem Weg nach Emaus.

      Der Weg führte dann nach Bad Hönningen ins Restaurant Mönchhof. Hier konnten wir die reichhaltigen Eindrücke bei einem leckeren Abendessen in gemütlicher Runde noch einmal Revue passieren lassen.

       

    • Fotos von der Krippenfahrt 2019

Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Restaurierung und Erhaltung der Medarduskirche als Gotteshaus und historisches Bauwerk ideell und finanziell zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, will der Verein die Notwendigkeit der Instandsetzung und Erhaltung der Medarduskirche einem breiten Kreis der Bevölkerung nahe bringen und dabei mithelfen, die notwendigen Mittel zu beschaffen. Dies soll beispielhaft geschehen durch die Beiträge der Mitglieder, durch Spenden und Sammlungen, durch Veranstaltungen zur Information und Werbung sowie durch Bildungsfahrten, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge.

 
 


Der Förderkreis hat heute 363 Mitglieder und weist die Bilanz von 470.000 Euro gesammelten Spenden und Zuwendungen auf. Die Innensanierung ist nachdem die Seitenaltäre restauriert wurden und  in die Kirche zurückgekehrt sind sowie  das Reichardsmünster, der älteste Teil der Kirche,  ebenfalls einer Restaurierung unterzogen wurde.

Jetzt ist noch eine Umgestaltung des Altarraumes geplant, die die liturgischen Stätten ihrer besonderen Bedeutung entsprechend hervorheben soll.

Ein weiteres Ziel ist die Renovierung des Pfarrheims, das von allen Vereinen und Gruppen rege genutzt wird und heute keinen einladenden Eindruck mehr hinterlässt und auch nicht mehr funktional ist.

Hierfür und für die Rückzahlung von Krediten für die bisher erfolgten Arbeiten benötigen wir weitere Geldmittel, wir sind also weiterhin auf die Mithilfe und Spenden unserer Mitglieder und Förderer angewiesen.

Ansprechpartner: Ansprechpartner: Franz-Josef Schmidt, 1. Vorsitzender, Tel. 02622 6729

Weitere Informationen finden sie auch auf der Internetseite des Förderkreises St. Medard:

foerderkreis-st-medard-bendorf.de