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Pfarreiengemeinschaft Bendorf

Die Strukturreform des Bistums Trier führte dazu, dass sich die Pfarreiengemeinschaften St. Medard Bendorf und St. Marien Weitersburg sowie Maria Himmelfahrt Sayn und St. Clemens Maria Hofbauer zur Pfarreiengemeinschaft Bendorf zusammen geschlossen haben.

Am 15. Januar 2014 fand in der Abteikirche Sayn der Eröffnungsgottesdienst für die neu entstandene Pfarreiengemeinschaft Bendorf statt.

Monsignore Dr. Michael Kneib war von Bischof Stefan Ackermann beauftragt, den Festgottesdienst zu leiten und die hauptamtlichen Seelsorger/in in ihre neue Aufgabe einzuführen.

Pfarrer Joachim Fey ist leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft, er bildet zusammen mit Pater Norbert Maliekal (Kooperator)  Di­akon Christoph Zell  und Gemeindereferentin Judith Richter das Seelsorgeteam der neuen Einheit.


15.01.2014

Einführungsgottesdienst zur Pfarreiengemeinschaft Bendorf

Am 15. Januar fand in der Abteikirche Sayn der Eröffnungsgottesdienst für die durch die Strukturreform des Bistums neu entstandene  Pfarreiengemeinschaft Bendorf, Sayn, Mülhofen und Weitersburg statt.

Monsignore Dr. Michael Kneib war von Bischof Stefan Ackermann beauftragt, den Festgottesdienst zu leiten und die hauptamtlichen Seelsorger/in in ihre neue Aufgabe einzuführen.

 

Bericht aus dem Kleeblatt 3/2014 von Peter Lindemann:

'-pli- Sayn. Das Inkrafttreten der neuen Pfarreiengemein­schaft Bendorf mit den vier Gotteshäusern in Bendorf, Sayn, Mülhofen und Weiters­burg bezeichnete Monsignore Dr. Michael Kneib (Trier) beim Einführungsgottesdienst am vergangenen Sonntag in der voll besetzten Abteikirche zu Sayn als eine Quelle der Neu­schöpfung, aus der die Gläubi­gen trinken könnten.

Mit diesem Neuanfang ist nach Ansicht des Monsignore ein "Mehr" an Seelsorge für die Menschen verbunden, da mit Pfarrer Joachim Fey (5O Jahre), Pater Norbert Malekial (51), Di­akon Christoph Zell (51) und Gemeindereferentin Judith Richter (48) gleich vier seelsor­gerisch Tätige in allen vier einstigen Pfarreien unterwegs seien. Sie stellte Kneib mit kurzgefassten Lebensläufen den Gläubigen vor.

In seiner Predigt ging Michael Kneib dann noch einmal auf dieses Thema ein, wobei er seinen Blick allerdings auf alle Men­schen in der neuen Pfarreien­gemeinschaft richtete. "Wir ha­ben oft mehr Angst vor unserer eigenen Stärke als vor unseren Unzulänglichkeiten", sagte der Monsignore, "dabei sollten wir doch wissen, dass Gott in je­dem Menschen wohne. Und dieses Wissen, das uns durch Menschwerdung Gottes, die wir ja gerade erst am Weih­nachtsfest wieder gefeiert ha­ben, offenbart wurde, muss aus uns herausleuchten" .

In den Pfarreiengemeinschaf­ten ergäben sich viele neue Möglichkeiten, in Gruppen und Gemeinschaften gemein­sam zu überlegen, wie wir in­tensiver miteinander leben könnten, fuhr Dr. Kneib fort. Vielleicht trauerten die Men­schen zu sehr dem Altgewohn­ten nach statt die Chancen des Neuen sehen. Miteinander müssten wir klären, was diese Welt heute braucht - nicht wie schwärmerische Fantasten, sondern aufgrund unseres rea­len Wissens um die Allgegen­wärtigkeit Gottes in uns und der Welt. Die Fürbitten während des Gottesdienstes wur­den von Vertreterinnen und Vertretern aus allen vier Orten der Pfarreiengemeinschaft vor­getragen.

Der Kirchenchor St. Marien Sayn begleitete die festliche Messe musikalisch.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Kreuzgang der Abtei bei Glühwein und Punsch Gelegenheit zur Begegnung.

 

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