Kirchenpatron von St. Medard

Der hl. Madardus

An der linken Säule der Apsis  in der Kirche steht die Figur des hl. Medardus mit der Rosenkönigin. Er ist Namensgeber und Schutzpatron unserer Kirche.

Der hl. Medardus, dessen Namenstag wir am 8. Juni feiern, wurde sehr wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts zu Salency bei Valenciennes geboren. Sein Vater, Rectardus, war der Sohn eines fränkischen Freien, seine Mutter war ebenfalls fränkischer Abstammung. 530 wurde er an seinem Studienort Vermant zum Priester geweiht. Remigius von Reims weihte ihn zum Bischof von Noyon. In seinem Bistum sorgte Medardus für den Ausbau des Kirchenwesens und die Beseitigung der letzten Reste des Heidentums. 555 reichte er Königin Radegund den Nonnenschleier. Nach seinem Tode wurde er im Dom zu Tournai beigesetzt und später in die Abtei St. Medard zu Soissons überführt. Die Abtei ist heute zerstört, nur die Krypta ist noch übriggeblieben. Von den sterblichen Überresten des hl. Medard weiß niemand etwas. Im Altarstein unseres Altares befinden sich Reliquien des Heiligen.
Vom hl. Medardus werden sehr viele Wundertaten erzählt. Er ist nicht nur der Patron von vielen Berufsständen, z.B. den Bauern und Bierbrauern, sondern auch der Gefangenen und Verrückten.

 

Kirchweihfest:

Am 08. Juni ist das Namensfest des Hl. Medardus.
Vor einigen Jahren wurde für Bendorf, in Absprache zwischen Kirchengemeinde, Stadt Bendorf und den Vertretern der Schausteller, für die Feier der Kirmes jeweils der Sonntag nach Fronleichnam als fester Festtag bestimmt.